Mein Buch als Podcast – Folge 8

Shownotes

Was passiert, wenn du nicht durch die Stadt gehst, um irgendwo anzukommen – sondern um etwas zu entdecken? Eine Idee. Eine Farbe. Ein Wort. Eine Perspektive. Oder vielleicht sogar einen neuen Weg für dein Business.

In dieser Folge nehme ich dich mit auf die Roten Wege: durch Straßen, Gassen, Hinterhöfe & vorbei an Schaufenstern, Graffiti & ganz alltäglichen Dingen, die plötzlich zu kreativen Impulsgebern werden. Denn die Stadt ist mehr als Kulisse. Sie kann Denkraum, Atelier & Inspirationsquelle sein.

Wir schauen uns an, warum bewusstes Gehen durch die Stadt kreative Prozesse ankurbeln kann, was Walking Artists damit zu tun haben & warum manchmal schon ein kleiner Perspektivwechsel reicht, um festgefahrene Gedanken wieder in Bewegung zu bringen.

Und natürlich gibt es wieder jede Menge Kreativität to Go: Übungen & Ideen, mit denen du deine Stadt einmal mit ganz anderen Augen erkunden kannst – von der Farb-Fokus-Tour über „verlorene Wörter“ bis hin zur Touristin in der eigenen Stadt.

Eine besondere Folge ist diese für mich auch deshalb, weil hier etwas zusammenkommt, was mich schon lange begleitet: GEHEN + Wahrnehmen + Kreativität.

Und beim erneuten Hören dieser Folge habe ich selbst gemerkt, wie viele neue Ideen darin bereits schlummern. Vielleicht ist das ja die eigentliche Magie des Gehens: Man kommt nicht immer mit den Antworten nach Hause. Manchmal kommt man mit neuen Ideen.

Also: Schuhe an. Tür auf. Stadt entdecken. Und wer weiß – vielleicht wartet die nächste kreative Idee schon an der nächsten Straßenecke. Jetzt anhören: „Da GEHT (noch) was!“ – überall, wo es Podcasts gibt.

Alles Liebe & Gute. Bleib GEHsund, deine Annett

Transkript anzeigen

00:00:00: Hey moin moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Da geht noch was.

00:00:04: Dies ist nun schon Folge acht in meiner diesjährigen Sonderreihe mein Buch als Podcast.

00:00:09: Jeden letzten Dienstag im Monat erscheint eine Solefolge, in der ich die einzelnen Kapitel meines Buches Business läuft Schritte zur Klarheit das im Oktoberletzten Jahres erschienen ist Einspreche.

00:00:19: Ich habe die Kapitel so aufgeteilt dass es zwölf Folgen werden Eine pro Monat.

00:00:23: So hast du am Ende des Jahres twenty sechsundzwanzig Mein Buch komplett durchgehört.

00:00:27: Ich empfehle dir dennoch es in der Printausgabe zu kaufen, denn ich spreche nicht alles ein.

00:00:31: Insbesondere die vielen Übungen!

00:00:33: In meinem Buch Business läuft Schritte zur Klarheit geht es darum Körper Kopf und Geist sowie Gedanken Projekte oder dein Business im Bewegung zu bringen.

00:00:42: Da bietet er sich an die Episoden beim Genen zu hören Die Erkenntnisse, die ich im Buch anspreche gleich hautnah selbst zu erfahren Und auch die einzelnen Übungsübungen, die mich als Anregung beschreibe gleich beim Hören auszuprobieren.

00:00:55: Heute folgt die achte Folge mit dem Kapitel, zwei Punkt vier.

00:00:59: Die roten Wege, posierende Pfade, Kreativität im Takt der Stadt.

00:01:04: Let's go!

00:01:05: Ich mag Städte aber nicht auf Dauer.

00:01:07: Ein verlängertes Wochenende für Shopping und Zeitseeing Für Kunst- und Kultur ist super doch ein längerer Aufenthalt wird schwierig.

00:01:14: heute ist das zumindest so.

00:01:15: Immerhin habe ich acht Jahre in der Stadt in Rostock gelebt Und die kurzen Wege zur Uni zum Job zu Kino und Cafés genossen.

00:01:23: Dank dieser Jahre habe ich gelernt in Superengeparklücken einzupacken, denn die waren in der Krippelina Torfuhrstadt ragesäht.

00:01:30: Ich weiß gar nicht mehr wie es kam oder anfing dass wir über ein Häuschen im Speckgürtel nachgedacht haben.

00:01:35: Jedenfalls wohnen wir seit achtzehn Jahren in dem Ort in dem ich groß geworden bin – einen Vorort von Rostock, der dank gute Anbindung ähnlich schnell als andere Stadtteile zu erreichen ist.

00:01:45: Es gibt Menschen, die können sich ein Leben in der Stadt so gar nicht vorstellen.

00:01:48: Und es gibt welche, die nie rausziehen würden!

00:01:51: Ich finde unsere Variante optimal – weit genug weg vom Trubel und Lärm und doch nicht zu weit weg um schnell wieder im Stadtfehling zu

00:01:58: sein.".

00:01:59: Wenn du das Buch linear liest, hast du in den vergangenen Kapiteln über die blauen Wege am Wasser sowie über die grünen Wege im Wald und ihre besonderen Auswirkungen auf unseren Körper- und Geist gelesen.

00:02:09: Du fragst dich jetzt vielleicht was hat es mit den roten Wegenaufsicht?

00:02:12: Und welchen Zweck hatte es bewusst und mit einer Absicht durch eine Stadt zu

00:02:16: gehen?!

00:02:17: Auf den ersten Blick mag das komisch und vielleicht auch stressig im Gegensatz zu dem blauen und grünen Wegen erscheinen.

00:02:23: Doch ein Stadtspaziergang oder eine Stadtwanderung, siehe Exkurs Urban Hiking muss sich partout nicht hinter einer Wanderung in der Natur, in den Bergen oder am Meer verstecken.

00:02:33: Es gibt geniale neue Angebote und Ideen wie wir uns einer Stadt per Pedes nähern können.

00:02:39: Siehe dazu auch Exkurs-Werdestadtforscher.

00:02:42: Es geht in diesem Buch um anregende Schritte, um dich deinen Körper und Geist sowie deine Projekte und dein Business im Bewegung bringende Wege.

00:02:50: Die roten Wege stehen für urbanes Gehen Stadtpulz kreative Impulse Perspektivwechsel Bewegung im Trubel Urban Beads, Straßenstrukturen und neue Synapsen.

00:03:01: Versteht das uns die Inspiration nicht dann überkommen wenn wir ohne Atempause von einem Ort zum anderen hetzen?

00:03:07: Ein langsamer Spaziergang hingegen bringt neue Ideen und kreative Energie.

00:03:11: Ob Schlenden spazieren, flanieren oder trödeln – ein gemütliches Tempo funktioniert am besten, wenn du die Energie der Stadt für Brainstorming, Brainwalkings je Kapitelz drei Punkt zwei für neue Perspektiven und Vorhaben nutzen möchtest!

00:03:25: In einer Stadt, in der Geschwindigkeit eine große Rolle spielt ist es nicht leicht sich für die langsame Variante zu entscheiden.

00:03:31: Doch Bummeln ist die Art des Spazierengehens, die deine innere Künstlerin liebt weil es deine Kreativität auf so einfache und kraftvolle Weise ankurbeln kann.

00:03:40: Exkurs Inspiration am Wegesrand, die Walking Artists.

00:03:45: Wusstest du das?

00:03:45: es Künstlerinnen gibt für die der Weg selbst zum Werk wird?

00:03:49: Die sogenannten Walking Artist nutzen das Gen als kreative Praxis nicht um ein Ziel zu erreichen sondern um neue Perspektiven zu entdecken.

00:03:58: sie streifen durch Städte folgen Zufallswegen beobachten die Teils hören Gesprächsfetzen lesen Straßennamen und machen daraus Kunst Poesie Klang oder Neue Karten der Wahrnehmung.

00:04:09: Einige gehen mit einem tropfenden Farb einmal durch die Stadt, andere führen über Kopfhörer durch fiktive Parallelwelten oder dokumentieren ihre Wege mit Worten und Fotos.

00:04:20: Sie zeigen – Die Stadt wird zu Bühne!

00:04:22: Der Weg zur Inspiration umgehen.

00:04:24: zur künstlerischen Strategie eine Strategie dich auch dir empfehle.

00:04:30: Walking Artists betrachten Straßenplätze, Hinterhöfe und Fassaden als Raum für Wahrnehmung und Ausdruck.

00:04:36: Genau das empfehle ich dir auch.

00:04:37: statt nur durchzuleihen die Stadt sehen lernen siehe Gründe und Übungen in diesem Kapitel gehen.

00:04:42: als kreative Methode wie beim Brainstorming to go oder Perspektivwechsel im Stadtspaziergang nutzen walking artists den Rhythmus des Gehens um den Gedankenstrom zu aktivieren oft ohne konkretes Ziel.

00:04:54: Ideen generieren.

00:04:55: das Gehen so wie Ich Empfehle ist auch eine anerkannte künstlerische Praxis Alltägliches Neusehen.

00:05:01: Die Arbeiten vieler Working Artists lenken dem Blick auf unscheinbar Banales, Bordsteiner, Schilde Gespräche Geräusche und machen daraus kreative oder poetische Interventionen.

00:05:11: Genau das spiegelt sich in der Übung verlorende Wörter, siehe Seite Hundertfünfzehn, Graffiti Beobachtungen oder den Perspektivwechsel durch Hinterhöfe wieder Dokumentieren und Reflektieren.

00:05:22: Walking Artists halten ihre Eindrucke oft in Skizzenbüchern, Fotos, Audioaufnahmen oder Texten fest.

00:05:28: Diese dokumentarisch kreative Praxis ist ein weiterer Tipp von mir siehe Gründe.

00:05:32: Punkt drei Wenn Künstlerinnen gehen entstehen Landkarten Geschichten neue Blickwinkel.

00:05:37: die sogenannten Walking Artist zeigen das kreatieve Ideen oft mit den Füßen beginnen sogar im Trubel der Stadt.

00:05:43: Das kannst du auch und Du musst dafür keine Künstlerin sein.

00:05:47: Hier kommen drei Gründe, wann bzw.

00:05:49: warum du zur Abwechslung durch eine durch deine Stadt gehen solltest.

00:05:53: Erstens neue Perspektiven durch bewusstes Erkunden.

00:05:57: Das bewusste Abweichen von gewohnten Wegen etwa das erkunden unbekannter Gassen, dass Betreten von Hinterhöfen oder das Gehen gegen den Strom bringt Bewegungen in festgefahrene Denkprozesse.

00:06:07: Diese kleinen Regelbrüche fördern unsere kognitive Flexibilität Also die Fähigkeit umzudenken, neu zu kombinieren und sich auf Unbekanntes einzulassen.

00:06:16: Genau das braucht es wenn wir neue Lösungen oder kreative Ideen suchen.

00:06:20: Spaziergänge laden dazu ein Details aufzuspüren, die im Alltag oft übersehen werden eine ungewöhnliche Hausnummer Ein Wort auf einer Mauer Eine alte Tür Mit Geschichte Ein Spiegel an der Straßenecke.

00:06:30: Wer sich mit offenen Sinn durch die Stadt bewegt entdeckt Inspiration Um Artiglichen Probiere zum Beispiel aus bewusst nach einer bestimmten Farbeform Oder einen Geräusch Ausschau zu halten.

00:06:40: Dieses fokussierte Suchen schärft eine Wahrnehmung und lenkt den Blick auf Neues.

00:06:44: Es entsteht eine Art Stadtachtsamkeit, die nicht nur entspannend wirkt sondern auch den Kreativmuskel trainiert.

00:06:51: Zweitens Stattworx sind mehr als Bewegungen.

00:06:54: sie können zu einem mentalen Spaziergang werden bei dem Körper und Geist in Fluss kommen.

00:06:59: dieses sogenannte Mindwalking verbindet rhythmische Bewegung mit freien Assoziieren durch das gleichmäßige Gen.

00:07:05: begleitet von vielfältigen Obahnen Eindrücken kommt der Geist oft von selbst ins Schweifen ähnlich wie beim Tag Träumen oder Journaling.

00:07:12: Der kognitive Psychologe Daniel T. Gilbert beschreibt dieses mentale Abschreiben als Default-Mode des Gehirns, ein Zustand in dem das Gehirn besonders aktiv ist und unbewusst Probleme löst, Ideen verknüpft und kreativ wird.

00:07:27: Die Start mit ihren Imposen bietet dafür die ideale Bühne gerade weil es nicht so ruhig ist sondern sanft ab und die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Reize lenkt.

00:07:36: Das bewusste Gehen wird so zu kreativen Methode, vergleichbar mit dem freien Schreiben nur eben gehend.

00:07:42: Gedanken dürfen kommen und gehen Ideen auftauchen ohne bewertet zu werden.

00:07:46: Besonders hilfreich ist das in Momenten in denen du festhängst oder dass klassische Brainstorming im Büro nicht funktioniert.

00:07:53: Ein Stadtspaziergang kann dann zu deinem persönlichen Brainstoming to go werden leicht lebendig und voller Impulse Und das ganz ohne Flipchart.

00:08:01: Drittens, städtische Vielfalt inspiriert durch sensorische Reize.

00:08:05: Die Urbaneumgebung bietet eine Fülle an visuellen auditiven und ölfaktorischen Eindrücken.

00:08:11: Von skurrieren Schaufenstern, Plakatwänden, Graffiti- und Straßenschäden über das Lauschen von Gesprächen, kindlichen Geplappe auf dem Spielplatz oder dem Ratten der alten Straßenbahn bis hin zum Hauch frischer Lackfarbe oder dem Duft vom blühenden Bäumen.

00:08:24: Das Eintauchen einer Stadt schenkt ihr ein Putpuri ansinniseindrügen.

00:08:28: Diese weichen Faszinationen können in die Aufmerksamkeit auf angenehme Weise lenken und so kreative Prozesse anregen.

00:08:35: In deiner Beobachtung und Erfahrung dienen dir als Kreative Impulse, und helfen dir neue Perspektiven zu entwickeln!

00:08:45: Sinn.

00:08:45: Bei diesen Stadtskizzen handelt es sich um das Aus, dem Leben zeichnen.

00:08:49: Gezeichnet oft auch mit wenigen Strichen.

00:08:51: skizziert wird das Geschehen was sich direkt vor den eigenen Augen befindet – ganz egal ob es eine Hausecke, eine Straße, einen Menschenmengen ein Café oder ein kleiner Detailausschnitt des Geschehens ist.

00:09:01: Du musst nicht gleich zur Künstlerin werden, doch ich finde es ist eine sehr gute Idee die Eindrecke, die du auf deinem Stadtspaziergang gesammelt hast, auf irgendeine Art und Weise festzuhalten.

00:09:10: Das können gesprochen oder geschriebenen Notizen, Skizzen oder kleine Collagen von Materialien, wie du unterwegs gefunden hast sein.

00:09:17: Hauptsache, du hältst die Impulse fest um dich später daran zu erinnern und sie für deine Projekte zu nutzen.

00:09:25: Die Prominadologie wurde in den neunzehnundachziger Jahren vom Soziologen Lucius Burkhard an der Gesamthochschule Kasse begründet.

00:09:35: Ihr Ziel?

00:09:35: Das bewusste Wahrnehmel unserer Umwelt durch das Gehen fördern.

00:09:39: Vom bloßen Seen zum tieferen erkennen.

00:09:42: Burkhardt kritisierte, dass Politik und Architekten die Gebete, die sie planen gar nicht kennen und somit keine Rücksicht auf die Atmosphäre in den Stadtförder nehmen würden.

00:09:50: Außerdem lehrte er, dass wir viele Eindrücke der gebauten Welt gar nicht mehr bewusst wahrnehmen und dass wir viel Eindrucke verlieren wenn wir uns nur auf Kartentechnik oder einen geschliffenen Denkweisen verlassen.

00:10:01: Die Prominadologie ist zwar kein eigenständiger Studiengang wird aber regelmäßig in Seminaren der Fachbereiche Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung an der Universität Kassel sowie anderen Hochschulen gelehrt.

00:10:13: Hier lernen Studierende Spaziergänge methodisch einzusetzen zum Beispiel zur Stadtwahrnehmung, ästhetischen Intervention oder sozialräumlicher Analyse.

00:10:23: Ein weiterer Bekannter Promenadologe und Forscher ist Bertram Weißhaar.

00:10:27: Weißsaar lehrte unter anderem an der Uni Leipzig, veröffentlicht Werkgewieh Spaziergangswissenschaft in Praxis Formate der Fortbewegung.

00:10:35: Er untersucht wie sich moderne Technologien etwa GPS auf unsere Wahrnehmungen auswirken und wie Spaziere als mediales und künstlerisches Mittel wirken können.

00:10:45: Was haben die roten Wege mit der Prominadologie zu tun?

00:10:48: Bewusste Wahrnehnung Die weiter hinten aufgeführten Übungen, zum Beispiel Hinterhof-Suche verlorene Wörter greifen die Kernidee der Prominadologie auf mit Achtsamkeit und Offenheit zu gehen.

00:11:00: Kreative Methode.

00:11:01: Genau wie Burkarts Spaziergänge sind meine roten Wege nicht Teil eines Fitnessplans sondern eine Erlebnis- und Erkenntnismethode bei der Körper-, Geist- und Stadt verschmelzen.

00:11:10: Reflexion und Transfer Promenadologie lehrt, Eindrücke methodisch zu dokumentieren und reflektiv zu verarbeiten.

00:11:17: Das gleiche empfehle und fördere ich unter anderem mit dem kreativgestalterischen Festheiten deiner Erfahrungen und Erkenntnisse.

00:11:24: Die Prominadologie lädt dazu ein stetische und ländliche Räume mit neuen Augen zu sehen.

00:11:29: Spaziergänge werden dabei als Möglichkeit genutzt Denkgewohnheiten zu hinterfragen Wahrnehmung zur Schärfen- und neue Perspektiven auf Stadtgesellschaft und Gestaltung zu gewinnen.

00:11:38: Diese Herangehensweise passt wunderbar zu meinen roten Wegen.

00:11:41: Auch hier geht es um bewusste Stadtwandeln, um kreative Prozesse durch Bewegung, Wahrnehmung und Perspektivwechsel zu aktivieren.

00:11:48: Die Stadt wird nicht nur durch Schritten sie wird erlebt erforscht und interpretiert.

00:11:53: Stadtspaziergänge zum Lernen nutzen Dass das Gehen einer Denkbewegungen gleich kommt und der Geist eine Landschaft ähnelt in der sich die Ideen wie ein Wegenetz ausbreiten und dass ich umgekehrt in den Straßen der Großstadt wie in einem Buch lesen lässt sind viel genutzte Metaphern.

00:12:07: Das Konzept, sich beim Bewegen weiterzubilden ist ein Antiques.

00:12:11: Bereits im vierten Jahrhundert voller Christus hat der berühmte griechische Philosoph Aristoteles seine Vorlesung gehalten, während er über das Gelände seiner Schule in Athen gelaufen ist.

00:12:20: Seine Anhänger, die dort mit ihm gingen wurden Peri Patetike genannt – das ist griechtisch für umherschländende oder umhergehende.

00:12:28: Ob Aristoteles schon wusste, welche positiven Auswirkungen Bewegung auf das Lernen hat?

00:12:33: Inzwischen ist es wissenschaftlich mehrfach bewiesen.

00:12:35: Das Gehen zusätzlich zu allen anderen positiven Auswirkungen auf unserem Körper, Organosysteme die Stimmung steigert, das Gedächtnis verbessert und das Gehen vor Krankheiten wie Alzheimer schützt.

00:12:46: Ich durfte vor einigen Jahren eine bewegte Unterrichtsstunde in einer fehlten Klasse gestalten.

00:12:50: Dabei wurde unter anderem deutlich Wie eng unsere Füße mit dem Gehirn verbunden sind dass Kindern Die motorische Schwierigkeiten hatten auch das Lernenschwer viel.

00:12:58: Das Kippeln mit dem Stuhl, ein Hilferuf des Körpers ist das lange Sitzen.

00:13:03: kontraproduktiv ist dass die Kinder in der Bewegung viel aufnahmefähiger sind und definitiv mehr Spaß am Lernen haben.

00:13:10: Aus Evolutionssicht ist der Mensch nicht zum täglichen acht Stunden sitzen geschaffen, sondern zum Laufen.

00:13:15: Indigene Völker und Kulturkreise mit einer hohen Analphabet-Tismusrate haben früher ihr Wissen durch Erzählungen weitergegeben – nicht durch Bücher!

00:13:23: Lernen durch Hören und die Bewegung dabei sind in unseren Kulturkreisen nur wo alles auf Verschriftlichungen ausgelegt ist im Vergessenheit geraten.

00:13:31: Das ist super schade denn es würde nicht nur Kindern das Lernen so viel leichter machen.

00:13:35: Eine geniale Idee sind die Walkshops Die Dr.

00:13:37: Dr.

00:13:37: Jörg Tremmel walk for the future ins Leben gerufen hat.

00:13:42: Walkshops, bewegte und bewiegende Workshops.

00:13:45: Gehend Neues Lernen sich verbinden und auch Wissen verfestigen das ist das Konzept hinter den Walkshobs eine Wortkreation aus Workshop & Walken.

00:13:54: letztendlich.

00:13:54: es ist eine andere Bezeichnung für Audiogites Hörbücher die man beim Spazieren gehen hört und Hörkurse wie es sie zum Beispiel fürs Fremdsprachenlernen gibt.

00:14:02: hier drei Tipps mit denen du auf deinen eigenen Walkshop gehen kannst.

00:14:06: Erstens.

00:14:07: Immer mehr Städte bieten sogenannte Audio-Works an, oft per App manchmal auch als Datei zum Herunterladen.

00:14:13: Bei diesen geführten Hörspaziergängen läufst du eine ganz bestimmte Route ab während ihr eine Stimme durch deine Köpfe herr den Weg weißt und eine Geschichte dazu erzählt.

00:14:20: Die Humboldt Universität zu Berlin hat zb mehrere Audio-Works für die deutsche Hauptstadt.

00:14:25: Zweitens.

00:14:25: Deutschlandfunk Kortur bietet ortsspezifische Hörspiele für Selbstläufe innen schon seit Jahrzehnteinzehn an.

00:14:32: Radioordnung heißt, die GPS-Handy-Hörspielreihe bei der Hörspiel- und Theatermache Klang- und Performancekünste eingeladen werden, ortsbezugende Radiestücke zugleich im öffentlichen wie virtuellen Raum zu verwirklichen.

00:14:45: Und drittens, eine große Auswahl an Hör-Spaziergängen findest du auf der Plattform Guide Made.

00:14:51: Hier gibt es touristische Stadtführungen, künstlerische Produktionen und Audiotouren produziert von Schulen um Bildungseinrichtungen.

00:14:57: Viele Touren gerade in städtischen Gebieten führen über gut begiebare Wege so dass auch Menschen mit Gehbehinderung oder Menschen im Reutstuhl daran teilhaben können.

00:15:05: Ich durfte im November, ein Workshop durch Rostock organisieren und begleiten auch wenn wir unseren Nachhaltigkeitswerk nicht so genannt haben.

00:15:13: Sieben neue Mitarbeiterinnen an verschiedenen Orten in Mv für den Bereich nachhaltiger Tourismus des Tourismusverbandes Mv hatten ihren ersten Arbeitstag an dem sie sich morgens in der Zentrale des TMV kennenlernen und ihren gemeinsamen Weg besprachen.

00:15:27: Nachmittags sind wir auf einen von mir vorher geplanten Stadtrundgang gegangen bei dem wir uns verschiedene Geschäfte lokal und Unternehmen die sich dem Thema und bei mehreren Stops zwischendurch besser kennengelernt sowie über die zukünftige Zusammenarbeit, Werte- und Ziele ausgetauscht haben.

00:15:44: Im Buch folgt nun ein Exkurs zum Thema Abenteuer Stadtwelten.

00:15:49: da verlinke ich über den QR-Code zu einer Podcast Episode mit Jojane Leitert Gründerin und Inhaberin von Abenteuer-Stadtwelten.

00:16:00: Mit ihr bin ich durch Rostock gegangen, habe ein Stadt G sprich aufgenommen.

00:16:07: über den QR-Kult kommst du direkt zur Podcastfolge, ansonsten findest Du all meine Episoden.

00:16:12: von Da geht noch was auf den bekannten Podcastplattformen Meine Lieblingsstadtwege magst Du sie in Klammern zusammen mit mir gehen Entlangt der Stadtmauer, zum Wohnquartier und Park an der Warnow rüber zur Heulzeibinsel und über die östliche Altstadt zurück.

00:16:30: Von der nördlichen Altstadt runter zum Stadthafen vorbei am Museumshafen über die Warno-Flanirmeile bis zum Werftreieck oder vom Steintor zum Krypolinator entlangte Kryppi mit Abstecher zu Marienkirche und im Grundgrist der Jakobiekirche.

00:16:43: Und dann folgt wieder ein QR-Code wo du dir die Route durch die österliche Altstadt ansehen und nachworgen kannst!

00:16:51: Kreativität to go, erste Schritte durch die Stadt.

00:16:54: Nutze die Stadt als Impulsgeberin, Ideenstüchterin und Perspektivwechselerin Schritt für Schritt.

00:17:00: Nimm dir dreißig bis sechzig Minuten Zeit!

00:17:02: Für dich ohne Ziel aber mit einer offenen Frage oder einem Gedankenanstoß in Gepäck.

00:17:06: Lass dich treiben, aber bleib achtsam.

00:17:08: Geh neue Wege wie geabt wo du sonst gerade ausgehst.

00:17:11: Schalt dein Handy auf Flugmodus oder nutze es bewusst zur Dokumentation.

00:17:15: viel Fotos und Sprachmemos.

00:17:44: Und wenn keine Stadt in der Nähe ist?

00:17:47: Es macht wenig Sinn, diese Frage analog zu den anderen beiden Kapitän hier bei den roten Wegen zu stellen.

00:17:52: Denn eine stetische Umgebung ist oft eher zu viel als nicht vorhanden.

00:17:55: Somit spann ich dem Bogen zu Situation in denen du zwar in der Stadt lebst oder arbeitest dich aber nicht inspiriert fühlst weil der Alltag zu dicht, zu grau oder zugleichförmig wirkt.

00:18:06: Ich zeige dir, wie du mit wenig Aufwand den oberen Raum wieder neu sehen erleben und für dich zurückerobern kannst.

00:18:12: Die gleichen Tipps kannst du natürlich auch nutzen wenn du als Touristin in einer dir fremden Stadt unterwegs bist!

00:18:36: Und trotzdem gibt es Tage, an denen sich selbst meine schöne Hansestadt grau anführt.

00:18:41: Laut und zu voll besonders die Straßen uninspiriert.

00:18:44: Genau dann lohnt es sich das Bekannte neu zu sehen.

00:18:47: Was kannst du tun wenn dich der städtische Alltag nicht inspiriert oder Du das Gefühl hast dass alles schon gesagt gedacht und gesehen wurde?

00:18:54: Für Deine Augen!

00:18:55: Stell Dir vor Du bist zum ersten Mal in Deiner Stadt.

00:18:58: Welche Details fallen dir auf?

00:18:59: Lass dich inspirieren von Urban Sketching, die bewusst langsam schauen und zeichnen was direkt vor ihnen liegt.

00:19:05: Du musst nicht malen können.

00:19:06: Fotografiere Formen Farben Kontraste Samle Typographie Schilder Schriftzüge Straßenmarkierungen oder nutze Apps wie Geocatching What Three Words?

00:19:17: Oder Dirivé für kleine urbane Abenteuer.

00:19:20: Für deine Ohren.

00:19:22: Lass die Stadt für dich klingen, mal bewusst mit Kopfhörern, lausche Gesprächsfetzen und komponierte Rausgedankenspiele.

00:19:29: Oder setz dir ein akustisches Thema nur auf Vogelrufe achten oder auf Baustellen lernen – oder auf alles was Rede hat.

00:19:36: Alternativ kannst du dir eine Playlist sammeln wie ein Soundtrack für deine Stadt an fehlenswert der Podcast stattgespräche von Detektor FM oder Urban Nistika für architektonische Impulse.

00:19:51: Stadt hat ihren ganz eigenen Duft, von frisch gemalten als Presse über blühenden Lindenbäume bis hin zu Asphalt nach Sommerregen.

00:19:58: Auch wenn es keine ätherischen Stattenmischungen im Defuse gibt du kannst in deiner Küche auf dem Balkon oder im Café kleine Rituale entwickeln die Gerüche miterlebten verbinden.

00:20:08: zum Beispiel erinnert mich der Duft von Minze und Zitronen an einen Kaffee in Würzburg das uns nach einer langen Sightseeing-Tour als entspannende und kreative Oase diente.

00:20:16: Vielleicht findest du deinen eigenen Stadt Erinnerungsduft?

00:20:19: Ich habe tatsächlich auch einige Kindheitserinnerungen aus an Rostock.

00:20:23: Meine Oma wohnte direkt am Ostsee-Stadion, früher war es noch nicht so hoch gebaut um zäunt und geschlossen wenn keine Spiele waren sodass sie vom Balkon die Stadionanzeige sehen konnte.

00:20:33: Meine Kusin und ich haben einigen Ferien bei unsere Oma verbracht und das Ostsee Stadium mit der Eishalle und dem Banzoverwald war unser Spielplatz.

00:20:40: eine nicht so schöne große Erinnerung ist der Uringestank an ihrer Haustür wenn Fußballspiele waren und die Stadiumbesucher die hauseingänge als WC's genutzt haben.

00:20:49: Wann gehst du durch eine, durch deine Stadt?

00:20:51: Eine neue Idee, Perspektive oder kreative Eingibung wartet vielleicht schon an der nächsten Straßenecke.

00:20:57: Habe ich dir losgemacht, deine eine Stadt neu zu entdecken und vielleicht bei einem kreativen Stadtspaziergang einen Mini-Vorg oder mit einem Skizzenbuch in der Hand?

00:21:06: Ich mag Stete früh am Morgen, wenn alles noch schläft und am frühen Abend, wenn das Licht weicher wird und die Welt ein bisschen filmischer aussieht.

00:21:13: Und ich lebe es mich zu vergehen ohne Plan dafür mit offenen Augen und neugierigem Herzen!

00:21:19: Bist du ein Stadtmensch, kannst Du Dir Wannen in der Stadt vorstellen oder hast Du es vielleicht schon mal gemacht?

00:21:24: Hast Du eine Lieblingsstadt oder einen Lieblungsort in einer Deine Stadt?

00:21:28: Dann zeige ich dir bei einem G-Sprich meine Heimatstadt Rostock.

00:21:31: Gehe mit dir auf einen Brainwalk, einen inspirierenden Walk and Talk oder wir stärken dein Team bei einem bewegenden Teamwork durch den Stadtpark.

00:21:39: Lass uns gemeinsam losgehen!

00:21:41: In deinem Tempo mit deinen Fragen für neue Ideen und Perspektiven die Dich wirklich weiterbringen.

00:21:46: Einfach genial, was ein Stadtspaziergang für uns tun kann oder?

00:21:49: Stadtspaziergänge bieten eine einzigartige Kombination aus Bewegung, sensorische Stimulation und geistiger Anregungen.

00:21:56: Sie können helfen kreative Blockaden zu überwinden neue Ideen zu generieren und den Geist zu erfrischen.

00:22:01: Indem wir bewusst durch die Stadt gehen und uns auf die Umgebung einlassen, könnten wir eigene Kreativität auf vielfältige Weise fördern.

00:22:14: Hier im Buch folgen jetzt verschiedene ganz kleine Mini-Übungen, Miniimpulse die ich dir nicht alle jetzt aufzählen werde.

00:22:24: Ein paar habe ich hier im vorangegangenen Text ja auch schon... genannt.

00:22:28: Das wäre einfach zu viel, das sind glaube ich jetzt zehn verschiedene.

00:22:33: ja die kannst du dir entweder im Buch oder auch über den QR-Code im Buch beziehungsweise ist das ein Link zu meiner Website.

00:22:41: da sind die ganzen Übungen nochmal einzeln als PDF runterladbar vielleicht als kleine Inspiration.

00:22:47: es geht um die Farbfokustour Die verlorenen Wörter Methode die Touristin in der eigenen Stadt Die Bankgeschichte, die Hinterhofinspiration oder auch den Urban Collagework.

00:23:03: Statt Graffiti, Farbspurensuche mit Aquareltransfer also auch schon ein bisschen in die kreative Richtung.

00:23:10: Stadt-Soundtrack Fensterblicke und ja zu all den Übungen dann immer kombinierbare Reflexionsfragen.

00:23:19: Der letzte Absatz in diesem Kapitel Wissen to go!

00:23:23: Die Kraft der roten Wege.

00:23:25: Stadt inspiriert und lässt Ideen wachsen.

00:23:28: Ein Spaziergang durch die Stadt ist mehr als ein Ortswechsel, er ist ein Perspektivwechsel.

00:23:33: für selbstständige Frauen, Gründerinnen oder kreative Unternehmerin wird die Stadt zum Denkraum.

00:23:38: zwischen Straßenszenen Schaufenstern und Gesprächen entstehen neue Ideen überraschende Gedanken und konkrete Lösungen.

00:23:44: Die Stadt wirkt wie ein kreativer Katalysator.

00:23:47: visuelle Reize zufälliger Eindrücke unter Spiel mit Worten und Formen bringen Bewegung ins Denken und ins Business.

00:23:54: Wer zu Fuß durch die Stadt geht, löst sich von starren Konzepten und macht Platz für neue Strategien Angebote und Sichtweisen.

00:24:02: Unterwegs entstehen echte Impulse.

00:24:04: Im Rhythmus der Schritte verbinden sich Außen- und Innen.

00:24:07: Der Lärm wird zur Kulisse für Klarheit.

00:24:09: Zwischen Ampel, Altbau & Alltag findet sich Raum für Reflexion, Weiterentwicklung und mutige Entscheidungen.

00:24:15: Wer geht bewegt mehr als nur sich selbst.

00:24:17: Und, bist du schon losgegangen?

00:24:19: Wie kommst Du voran?

00:24:20: mit Deinen aktuellen Herausforderungen oder mit Dein aktuellen Projekt.

00:24:24: Brauchst Du eventuell eine Begleitung?

00:24:25: Wenn ja, lass uns bei einem Walk & Talk gern auch via Telefon herausfinden wie und wobei ich Dich begleiten kann!

00:24:32: Ideen unterwegs – und jetzt, wie Deine Schritte Richtung Erfolg weitergehen.

00:24:36: Wenn Du beim Gehen schon Ideen gesammelt hast, stell Dir vor was möglich wird wenn Du es gezielt für Dein Business nutzt.

00:24:42: Im nächsten Kapitel gehen wir einen Schritt weiter vom achtsamen Schlenden zum strategischen Gehen, vom Impuls zur Umsetzung.

00:24:49: Ob du Klarheit für deine nächsten beruflichen Entscheidungen suchst, neue Kontakte knüpfen oder gemeinsam im Team in Bewegung kommen willst – ich zeige dir wie Gehen zur Erfolgstrategie wird!

00:24:59: Lust auf konkrete Formate bei denen Bewegung Business bewegt?

00:25:02: Dann geh weiter mit mir.

00:25:04: das nächste Kapitel wartet!

00:25:14: Bis dahin, habe eine gute Zeit und bleib gesund.

00:25:18: Deine Annette!

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